Akustik im Großraumbüro verbessern: Ursachen und Lösungen
Großraumbüros sind effizient, aber akustisch anspruchsvoll. Viele Menschen, harte Oberflächen und offene Flächen führen zu hohem Grundpegel und langem Nachhall. Die Folge: Konzentration fällt schwer, Gespräche stören, Ermüdung setzt früher ein.
Die gute Nachricht: Mit gezielten akustischen Maßnahmen lässt sich das deutlich verbessern – ohne das Büro umzubauen.
- Hoher Lärmpegel senkt Konzentration und Wohlbefinden messbar
- Absorber an Decke und Wand verkürzen den Nachhall
- Stellwände und Raumteiler schirmen Arbeitsplätze ab
- Ein akustisches Gesamtkonzept wirkt besser als Einzelmaßnahmen
Warum es im Großraum laut wird
Schall breitet sich ungehindert aus und wird von Glas, Beton und glatten Böden zurückgeworfen. Ohne absorbierende Flächen addieren sich viele leise Geräusche zu einem anstrengenden Grundpegel. Zusätzlich sorgt der sogenannte Lombard-Effekt dafür, dass Menschen in lauter Umgebung automatisch lauter sprechen – ein Teufelskreis.
Der Schlüssel liegt darin, Schallenergie aufzunehmen und Arbeitsplätze voneinander abzuschirmen.
Maßnahmen mit der größten Wirkung
Die effektivste Fläche ist meist die Decke, weil sie groß und frei ist. Deckensegel oder Akustikplatten senken den Nachhall deutlich. Ergänzend nehmen Wandabsorber gegenüberliegende Reflexionen auf, und Trennwände zwischen den Arbeitsplätzen reduzieren die direkte Schallübertragung.
Wir betrachten den Raum als Ganzes, ermitteln die kritischen Flächen und schlagen eine Kombination vor, die Wirkung und Budget in Einklang bringt – gestalterisch passend zum Büro.
Häufige Fragen
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